Machen Sie sich Ihr eigenes Bild!

 

Ich mache mir zu allem ein Bild. Also dürfen Sie das auch. Einen Pressetext bekommen Sie von mir nicht. Alles, was mir in Bezug auf meine Bilder wichtig ist, finden Sie auf diesen Seiten.

 

Schreiben Sie, was sie wollen und denken. Schön wäre natürlich, wenn Sie mehr zu bieten hätten, als mich zu beschimpfen. Ich schätze eine lebendige Auseinandersetzung. Die als Vorwurf gemeinten Kommentare, ich sei schwul, ein schlechter Christ oder ein Po-Fetischist, die finde ich zwar dämlich, aber trotzdem aufschlussreich. Allerdings nicht in Bezug auf mich und meine Bilder, sondern in Bezug auf unsere Gesellschaft, auf die Art, wie wir miteinander umgehen. Unabhängig davon, ob es zutrifft oder nicht, spielt das doch überhaupt keine Rolle. Und man kann nichts davon jemandem zum Vorwurf machen, aber schon gar nicht!

 

Woher ich diese Vorwürfe habe? Ja, das ist schon etwas ganz Besonderes: Die sind nicht direkt an mich gegangen, sondern ich habe davon aus der Zeitung erfahren. Sie sind in vielen Leserbriefen an die Öffentlichkeit gegeben worden. Und ich habe fast das Gefühl, als hätten sich die Schreiber gegenseitig aufgegeilt. Allerdings ist ja nichts im Leben eindeutig – und so waren auch ein paar nette Kommentare dabei. Das befruchtet so eine Debatte ungemein.

 

Weil ich das alles recht interessant finde, habe ich die Leserbriefe ohne Namensnennung für Sie im Menü „Leserbriefe“ zusammengestellt. Die beiden Artikel in der Schwäbischen Zeitung, auf die hin die Reaktionen kamen, habe ich mit freundlicher Genehmigung des Autors Dirk Grupe unter „Artikel“ eingestellt. Natürlich hat es schon mehr Artikel über mich gegeben, als nur diese beiden. Aber Sie verzeihen sicher, dass ich mir nicht die Arbeit mache, sie zusammenzustellen. Schließlich will ich Malen.

 

Jürgen Frankenhauser-Erlitz [-cartcount]